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Jul 09 2009

Augenschutz beim Höhenbergsteigen - Die Bedeutung einer hochwertigen Sportbrille

Adidas Terrex pro

Adidas Terrex pro

Linz, im Juni 2009: Beim Höhenbergsteigen ist das menschliche Auge extremen Belastungen ausgesetzt. Um Sehstörungen und irreversible Schädigungen am Auge zu verhindern, ist das Tragen einer hochwertigen Sportbrille besonders wichtig. adidas eyewear setzt mit seiner revolutionären Outdoorbrille TERREXpro genau hier an. Vor dem Hintergrund, wie wichtig es ist, am Berg die Augen zu schützen, entwickelte der Sport­brillenspezialist ein Bergsportmodell, das Freizeit- wie Extremsportlern eine optimale Sicht und einen erst­klassigen Schutz bietet.

Wie sehen die Gefahren aus, denen das menschliche Auge am Berg ausge­setzt ist? Welche negativen Folgen können auftreten? Und welche Qualitätsmerkmale muss eine geeignete Sport­brille mit sich bringen? Der steirische Augenexperte Dr. Markus Grasl bringt Licht ins Dunkel.

Große Höhe – große Herausforderung

Dr. Markus Grasl hat schon in viele Augen geblickt. Sehr viele davon waren von den Belastungen in großen Höhen schwer geschädigt. Der Facharzt für Augenheilkunde arbeitet seit Jahren ehrenamtlich für die Organisation „Sehen ohne Grenzen“ sowie für das Projekt HECP (Himalaya Eye Care Project). Er begleitete zahlreiche Expeditionen in den Himalaya. „Präzises Sehen ist beim Höhenbergsteigen unabdingbar: Schwierige Gelände­konturen, unvorhersehbare Gletscherspalten oder Abbrüche erfordern ein genaues und schnelles Erkennen der Umgebung“, erläutert Dr. Grasl. Weiter führt er aus: „In großen Höhen ist die UV-Belastung viel höher. Pro 1.000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um ca. 10 Prozent zu – bei leichtem Nebel noch mehr. Hinzu kommen Wind, Kälte, trockene Luft, reflektierende Schnee- und Eiskristalle sowie der menschliche Schweiß und der zunehmende Sauerstoffmangel. Auf 5.500 Metern Höhe – hier befindet sich beispielsweise das Mount Everest Basislager – liegt der Sauerstoffpartialdruck der Luft bei nur noch 50 Prozent, auf 8.850 Metern bei nur noch 33 Prozent. Um negative Folgen für das Auge zu verhindern, bedarf es einer geeigneten Alpinbrille mit einer hochwertigen Filtertechnologie.“

Folgen und Symptome

Erste Symptome bei fehlendem Augenschutz in der Höhe sind trockene Augen, das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge oder auch tränende, entzündete Augen. Betroffen sind primär die Hornhaut und die Netzhaut des Auges.

Die Hornhaut wird beim Sport genauso belastet wie die Muskulatur. Eine extreme Ausdauerbelastung wie beim Höhenbergsteigen führt zu einem erhöhten Stoffwechsel, zu steigender Körpertemperatur und einem Glucosemangel der Hornhaut. Der verminderte Sauerstoffpartialdruck in der Höhe verursacht zudem eine verminderte Sauerstoff­konzen­tration in der Hornhaut. Mögliche negativen Folgen dieses Sauerstoffmangels samt der gegebenen, erhöhten Strahlenbelastung sind Hornhauttrübungen, eine Verschlechterung der Sehfähigkeit, Probleme mit Kontaktlinsen oder eine schmerzhafte Schneeblindheit (Aktinische Keratitis), die meist erst sechs bis acht Stunden später auftritt.

Netzhautblutungen (HARH: High Altitude Retinal Haemorrhage) sind eine weitere ernsthafte Ge­fahr, die ein gesunkener Sauerstoffpartialdruck in extremen Höhen verursachen kann. Mögliche Symptome: unscharfes Sehen, starke Sonnenlichtblendung oder fleckförmige Gesichts­­feldausfälle. Sauerstoffzufuhr und Abstieg vom Berg sind hier die beste Akut­therapie.

Fehlsichtigkeit und Extremsport

Unkorrigierte Fehlsichtigkeit führt nicht nur zu einer schlechteren Leistungsbilanz, sondern auch zu

Konzentrationsstörungen und zu eventuellen Fehleinschätzungen. Gerade beim Bergsteigen müssen Gefahren auch unter schwierigsten Lichtverhältnissen rasch einge­schätzt werden. Daher überrascht es umso mehr, dass nur maximal 50 Prozent aller Leistungs­­sportler ihre Fehlsichtigkeit beim Sport optimal korrigiert haben. Unter den Freizeitsportlern sind es sogar noch deutlich weniger. Kontaktlinsen sind ein bewährtes Mittel zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit, aber beim Höhenbergsteigen aufgrund der Kälte (Linsen und Flüssigkeit können gefrieren) und sehr trockenen Luft (hohe Belastung der Hornhaut) problematisch.

Eine Lösung bietet beispielsweise das RXready™-System von adidas eyewear. Für die neue Outdoor­brille TERREXpro stellt der Sportbrillenspezialist drei optimale Varianten zum Aus­gleich einer Sehschwäche zur Verfügung. Der Sportler kann zwischen einer Direktverglasung, einem RX-Adapter, der in den abnehmbaren Twin-Filter der Brille vom Optiker eingesetzt wird oder einem optischen Einsatz (Performance InsertTM) wählen.

Qualitätsmerkmale einer Gletscherbrille

Grundvoraussetzungen für eine hochwertige Gletscherbrille: hohe Absorption der UV-Strahlen, Antifog-Beschichtung, großes Sichtfeld, erstklassiger, druckfreier Sitz der Brille plus Kopfband, abnehmbarer Nasenschutz. Diese Voraussetzungen erfüllt die neue TERREXpro von adidas eyewear und bringt weitere herausragende Features mit sich. Sie schafft höchsten Komfort und eine klare Sicht – beides unerlässlich sowohl fürs Höhen­berg­steigen als auch für sportliche Bergtouren. Optimaler Augenschutz, wenn es mal wieder hoch hinaus geht!

Vita Prim. Dr. Markus Grasl

Geburtsdatum

27. März 1956

1975 – 1980

Medizinstudium an der Med. Univ. Wien

7/1980

Promotion zum Dr. med. univ.

1990 - 2004

Chefarzt in Linz / AKH

seit 2006

Primarius der Abteilung für Augenheilkunde am LKH Bruck/Mur Facharzt

Sozialengagement

Sehen ohne Grenzen (Obmann 2008 – 2010):

Eye Camp Teilnahme (Namibia 2000, 2005, 2007, 2008 und 2009, Sambia 2004 und 2006, Nepal 2008 (2 mal) und 2009

Lehrlingsausbildungsinitiative für Togo (LIFT)

Himalaya Eye Care Project; Matching Grant Projekt (HECP )

Mehrfacher Expeditionsarzt auf Touren im Himalaya

Paul Harris Rotarier-Freund

Die Terrex Pro gibts unter anderem im adidas Sonnenbrillen Shop.

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