Archive for Juli, 2009

Jul 21 2009

Fahrrad-Sonnenbrillen im Test.

Published by mathias.klammer unter Allgemein

Dass Fahrrad-Sonnenbrillen einiges aushalten müssen, dürfte jedem anständigen Biker mittlerweile schon bekannt sein. Neben dem Schutz gegen die gefährliche UV-Strahlung und die Blendung durch die Sonne, sollten die Augen außerdem vor Staub, Luft und sonstigen Einflüssen schützen.  Das aktuelle Bike-Magazin hat sich in einer Ausgabe mit eben jenen Modellen beschäftigt, die mit unterschiedlichen Tönungen gegen die wechselnden Lichtverhältnisse vorgehen wollen.

Im Bereich der Selbsttöner hat das Magazin sich für die neue Rudy Project Noyz als Favoriten entschieden. Die automatische Verdunkelung der Gläser funktioniert durchschnittlich gut und auch alle anderen Komponenten können abgedeckt werden. Fast noch einen Zacken besser, aber auch ungleich teurer, sind die Photocromic VR50-Gläser von Oakley, die bei dem Modell Radar verwendet werden.

Den Bike-Tipp für “herkömmliche” Sport-Sonnenbrillen konnte die Smith VTI absahnen. Hauptgrund dafür ist die umfangreiche Ausstattung, die keine Wünsche offen lässt. Kommen doch im Lieferumfang gleich drei Wechselscheiben mit unterschiedlichen Tönungen daher, die dann nach Belieben verwendet werden können. Weitere heiße Tipps sind die Giro Semi Compact und die preiswerte Alpina Tri Guard Shield.

oakley

Ein heißer Tipp für Biker...

Die Oakley Bikebrillen gibts Online im Oakley Shop.

Quelle: bike-magazin.de / idealo.de

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Jul 18 2009

Jetzt springt auch Calvin Klein auf den fahrenden Zug auf…

Published by mathias.klammer unter Allgemein, Technologie

In letzter Zeit haben wir ja immer wieder verschiedene Verschmelzungen des Mode- und Elektroniksektors erlebt. Nun versucht sich auch eine bekannte Marke an dieser gewöhnungsbedürftigen Mischung. Dass Sonnenbrillen mittlerweile filmen und fotografieren können, scheint heutzutage niemanden mehr zu erstaunen, deswegen wird die eingefleischten Techno-Freaks auch diese Meldung nicht umhauen, trotz allem sei sie an dieser Stelle erwähnt:

Calvin Klein bringt eine Sonnenbrille mit integriertem USB-Stick auf den Markt.


Eine Symbiose, wie sie besser nicht hätte werden können. In der heutigen Zeit gehören Sonnenbrille und USB-Stick ja fast schon zur Grundausstattung eines jeden, von daher mutet dieses Zusammenspiel nicht wirklich ungewöhnlich an. Die Gläser der Sonnenbrille weisen, wie immer bei Calvin Klein, eine anständige Qualität auf und der USB-Stick, der sich im rechten Brillenbügel versteckt, kommt mit vier Gigabyte Hauptspeicher daher. Erwartet wird die Brille im Oktober diesen Jahres um einen Preis von circa 199 Euro.

Wie das Teil aussieht, seht ihr folgend:

usb_sonnenbrille

USB-Sonnenbrille von Calvin Klein.

Quelle: neuerdings.com

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Jul 16 2009

“Der verhüllte Blick”.

Published by mathias.klammer unter Allgemein

Endlich hat es jemand in die Hand genommen und eine so genannte “Kleine Kulturgeschichte der Sonnenbrille” auf Papier gebracht. Karin Hartewig heißt die Autorin dieses vergnüglichen Buches, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den allseits beliebten Augenschutz als Hauptthema eines kurzweiligen Sachbuches zu verwenden. Um was es hierbei genau geht, kannst du im folgenden Klappentext nachlesen. Auf alle Fälle lohnt sich ein kurzes Schmökern dieses unterhaltsamen Schriftstückes.

Klappentext:

Am Anfang war sie nur ein Schutzschild, der die Augen vor Licht, Wind und Staub bewahrte. Dann wurde sie zum unentbehrlichen Accessoire des modernen Großstädters und sportlichen Freizeitmenschen. Und seit mehr als fünfzig Jahren kennen wir sie als Klassiker der Verhüllung und Selbstinszenierung: die Sonnenbrille! Berühmtheiten und Exzentriker gehen nie oben ohne aus dem Haus. Auch die Helden des Alltags lieben das Accessoire mit dem Cool-Faktor. Und die Despoten dieser Welt wollen auf ihre dunklen Gläser ebenfalls nicht verzichten. Egal ob verspiegelt, rabenschwarz, abgestuft getönt, in xxl-Format oder in der klassischen Tropfenform der Pilotenbrille - der Blickschutz ist inzwischen zur wahren Allzweckwaffe geworden. Die Sonnenbrille hält Paparazzi jeder Art auf Distanz, sie sorgt für das rote Teppich-Gefühl, und sie demonstriert Macht über andere. Klug und vergnüglich entfaltet die Autorin die Geschichte dieses kleinen Utensils. Zum Vorschein kommt eine Passion unseres Alltagslebens.

Zur Autorin:

Karin Hartewig; Jahrgang 1959; Studium der Geschichte und Germanistik, 1989 Promotion; wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Neuere Geschichte/Zeitgeschichte an den Universitäten in Bochum, Jena, Essen und am Max-Planck-Institut für Geschichte in Erfurt; seit 2003 freiberufliche Historikerin.

blick

Der verhüllte Blick.

Quelle: Karin Hartewig / amazon.de

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Jul 14 2009

Ein Accessoire für jedermann Part III…

Published by mathias.klammer unter Allgemein

Die Sonnenbrille hatte sich in Deutschland ausgebreitet. Die deutschen Bürger fingen langsam an zu reisen. Natürlich konnten sich nur die etwas reicheren Leute einen anständigen Urlaub leisten, die anderen mussten auf ein äußerst beliebtes Accessoire zurückgreifen, um sich die Sonne nach Hause zu holen. Die Damenmodelle der 50er Jahre trugen nicht umsonst klingende Namen wie „Donna“ oder „Parma“.

Nachdem die Sonnenbrille von Herrschern über Präsidenten bis hin zu kampfbereiten Soldaten getragen wurde, suchte sie sich neue Träger. Film- und Musikstars hatten die Brille für sich entdeckt und Sternchen wie Sophia Loren, Brigitte Bardot oder auch der berüchtigte Elvis Presley waren nicht mehr „oben ohne“ zu sehen…

Lässiger Elvis Presley.

Lässiger Elvis Presley.

Quelle: einestages.spiegel.de

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Jul 13 2009

Der Helm fürs Auge.

Published by mathias.klammer unter Allgemein

Im September 2008 war es soweit – mit der Markteinführung gelang gloryfy ein sensationeller Erfolg im Sport- und Optikhandel in Österreich. „Unsere einzigartige Technologie setzt neue Maßstäbe im Sonnen – und Skibrillensektor“, so gloryfy Geschäftsführer Christoph Egger.

Die Idee war einfach, die Umsetzung aufwändig und langwierig. Vier Jahre hat es gedauert bis zur Serienproduktion der neuen unzerbrechlichen Sonnenbrillen. Wobei „unzerbrechlich“ nicht einfach nur ein Marketingschlagwort ist: selbst ein 27-Tonnen-Gefährt kann der Brille nichts anhaben. Alles an ihr ist unzerbrechlich: Rahmen, Glas und Bügel. Und das ist einem komplett neuen Kunststoff zu verdanken.

Erfinder Christoph Egger.

Erfinder Christoph Egger.

g-flex® nennt sich das hochelastische Material. Seine beste Eigenschaft: der Memoryeffekt. Auch bei noch so starker Verformung geht der Kunststoff immer wieder in die Ausgangslage zurück. „Damit muss kein Sportler mehr fürchten, sich bei einem Sturz zu verletzen“, sagt Mag. Christoph Egger, Geschäftsleiter der Firma IQ brand design & production GmbH in Buch bei Jenbach und „Erfinder“ der gloryfy-Brille. Der neue Kunststoff bietet Schutz gegen Kratzer und Beschlagen und garantiert 100 Prozent optische Güte und 100 Prozent UV-Schutz. Und cool sehen die Designer-Modelle auch noch aus. Snowboarder wie Michi Albin oder Boxer wie Henry Maske schwören auf die Brille.


"Helm"-Brille

"Helm"-Brille

Die Devise lautet also: Auf, auf, ihr Tiroler Sonnenbrillenbesitzer!

Die Sonnenbrillen gibts Online im gloryfy unbreakable eyewear Store.

Quelle: gloryfy

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Jul 12 2009

Ein Accessoire für jedermann Part II…

Published by mathias.klammer unter Allgemein

Doch nicht nur antike Kaiser und Herrscher wollten sich gegen die schädliche UV-Strahlung schützen. Ende der dreißiger Jahre eroberte nämlich das Modell Ray Ban Aviator den Markt. Der berühmte US-General Douglas McArthur trug die Brille im Pazifikkrieg, doch dabei war er nicht der einzige. Die beliebte Ray Ban setzte sich sogar in den amerikanischen Fliegerstaffeln durch und somit avancierten auch berühmte Männer wie Winston Churchill oder auch Präsident Eisenhower zu Ban-Trägern.

Durch die alliierten Kräfte fand die Sonnenbrille dann letztendlich ihren Weg ins vom Krieg zerrüttete Deutschland. Die „Aviator“ mutierte für die Nachkriegsdeutschen zur Kult-Brille schlechthin. Der amerikanische Traum in Form einer kleinen Sonnenbrille. Wer die Brille trug, identifizierte sich mit der Siegermacht. Die Sonnenbrille war nämlich etwas gänzlich Neues. Sie stand für ein neues und frisches Lebensgefühl und ließ die gebeutelte Population hoffen. Hoffen auf Freiheit und einen Neuanfang…

amer

The American Dream...

Quelle: einestages.spiegel.de

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Jul 09 2009

Augenschutz beim Höhenbergsteigen - Die Bedeutung einer hochwertigen Sportbrille

Adidas Terrex pro

Adidas Terrex pro

Linz, im Juni 2009: Beim Höhenbergsteigen ist das menschliche Auge extremen Belastungen ausgesetzt. Um Sehstörungen und irreversible Schädigungen am Auge zu verhindern, ist das Tragen einer hochwertigen Sportbrille besonders wichtig. adidas eyewear setzt mit seiner revolutionären Outdoorbrille TERREXpro genau hier an. Vor dem Hintergrund, wie wichtig es ist, am Berg die Augen zu schützen, entwickelte der Sport­brillenspezialist ein Bergsportmodell, das Freizeit- wie Extremsportlern eine optimale Sicht und einen erst­klassigen Schutz bietet.

Wie sehen die Gefahren aus, denen das menschliche Auge am Berg ausge­setzt ist? Welche negativen Folgen können auftreten? Und welche Qualitätsmerkmale muss eine geeignete Sport­brille mit sich bringen? Der steirische Augenexperte Dr. Markus Grasl bringt Licht ins Dunkel.

Große Höhe – große Herausforderung

Dr. Markus Grasl hat schon in viele Augen geblickt. Sehr viele davon waren von den Belastungen in großen Höhen schwer geschädigt. Der Facharzt für Augenheilkunde arbeitet seit Jahren ehrenamtlich für die Organisation „Sehen ohne Grenzen“ sowie für das Projekt HECP (Himalaya Eye Care Project). Er begleitete zahlreiche Expeditionen in den Himalaya. „Präzises Sehen ist beim Höhenbergsteigen unabdingbar: Schwierige Gelände­konturen, unvorhersehbare Gletscherspalten oder Abbrüche erfordern ein genaues und schnelles Erkennen der Umgebung“, erläutert Dr. Grasl. Weiter führt er aus: „In großen Höhen ist die UV-Belastung viel höher. Pro 1.000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um ca. 10 Prozent zu – bei leichtem Nebel noch mehr. Hinzu kommen Wind, Kälte, trockene Luft, reflektierende Schnee- und Eiskristalle sowie der menschliche Schweiß und der zunehmende Sauerstoffmangel. Auf 5.500 Metern Höhe – hier befindet sich beispielsweise das Mount Everest Basislager – liegt der Sauerstoffpartialdruck der Luft bei nur noch 50 Prozent, auf 8.850 Metern bei nur noch 33 Prozent. Um negative Folgen für das Auge zu verhindern, bedarf es einer geeigneten Alpinbrille mit einer hochwertigen Filtertechnologie.“

Folgen und Symptome

Erste Symptome bei fehlendem Augenschutz in der Höhe sind trockene Augen, das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge oder auch tränende, entzündete Augen. Betroffen sind primär die Hornhaut und die Netzhaut des Auges.

Die Hornhaut wird beim Sport genauso belastet wie die Muskulatur. Eine extreme Ausdauerbelastung wie beim Höhenbergsteigen führt zu einem erhöhten Stoffwechsel, zu steigender Körpertemperatur und einem Glucosemangel der Hornhaut. Der verminderte Sauerstoffpartialdruck in der Höhe verursacht zudem eine verminderte Sauerstoff­konzen­tration in der Hornhaut. Mögliche negativen Folgen dieses Sauerstoffmangels samt der gegebenen, erhöhten Strahlenbelastung sind Hornhauttrübungen, eine Verschlechterung der Sehfähigkeit, Probleme mit Kontaktlinsen oder eine schmerzhafte Schneeblindheit (Aktinische Keratitis), die meist erst sechs bis acht Stunden später auftritt.

Netzhautblutungen (HARH: High Altitude Retinal Haemorrhage) sind eine weitere ernsthafte Ge­fahr, die ein gesunkener Sauerstoffpartialdruck in extremen Höhen verursachen kann. Mögliche Symptome: unscharfes Sehen, starke Sonnenlichtblendung oder fleckförmige Gesichts­­feldausfälle. Sauerstoffzufuhr und Abstieg vom Berg sind hier die beste Akut­therapie.

Fehlsichtigkeit und Extremsport

Unkorrigierte Fehlsichtigkeit führt nicht nur zu einer schlechteren Leistungsbilanz, sondern auch zu

Konzentrationsstörungen und zu eventuellen Fehleinschätzungen. Gerade beim Bergsteigen müssen Gefahren auch unter schwierigsten Lichtverhältnissen rasch einge­schätzt werden. Daher überrascht es umso mehr, dass nur maximal 50 Prozent aller Leistungs­­sportler ihre Fehlsichtigkeit beim Sport optimal korrigiert haben. Unter den Freizeitsportlern sind es sogar noch deutlich weniger. Kontaktlinsen sind ein bewährtes Mittel zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit, aber beim Höhenbergsteigen aufgrund der Kälte (Linsen und Flüssigkeit können gefrieren) und sehr trockenen Luft (hohe Belastung der Hornhaut) problematisch.

Eine Lösung bietet beispielsweise das RXready™-System von adidas eyewear. Für die neue Outdoor­brille TERREXpro stellt der Sportbrillenspezialist drei optimale Varianten zum Aus­gleich einer Sehschwäche zur Verfügung. Der Sportler kann zwischen einer Direktverglasung, einem RX-Adapter, der in den abnehmbaren Twin-Filter der Brille vom Optiker eingesetzt wird oder einem optischen Einsatz (Performance InsertTM) wählen.

Qualitätsmerkmale einer Gletscherbrille

Grundvoraussetzungen für eine hochwertige Gletscherbrille: hohe Absorption der UV-Strahlen, Antifog-Beschichtung, großes Sichtfeld, erstklassiger, druckfreier Sitz der Brille plus Kopfband, abnehmbarer Nasenschutz. Diese Voraussetzungen erfüllt die neue TERREXpro von adidas eyewear und bringt weitere herausragende Features mit sich. Sie schafft höchsten Komfort und eine klare Sicht – beides unerlässlich sowohl fürs Höhen­berg­steigen als auch für sportliche Bergtouren. Optimaler Augenschutz, wenn es mal wieder hoch hinaus geht!

Vita Prim. Dr. Markus Grasl

Geburtsdatum

27. März 1956

1975 – 1980

Medizinstudium an der Med. Univ. Wien

7/1980

Promotion zum Dr. med. univ.

1990 - 2004

Chefarzt in Linz / AKH

seit 2006

Primarius der Abteilung für Augenheilkunde am LKH Bruck/Mur Facharzt

Sozialengagement

Sehen ohne Grenzen (Obmann 2008 – 2010):

Eye Camp Teilnahme (Namibia 2000, 2005, 2007, 2008 und 2009, Sambia 2004 und 2006, Nepal 2008 (2 mal) und 2009

Lehrlingsausbildungsinitiative für Togo (LIFT)

Himalaya Eye Care Project; Matching Grant Projekt (HECP )

Mehrfacher Expeditionsarzt auf Touren im Himalaya

Paul Harris Rotarier-Freund

Die Terrex Pro gibts unter anderem im adidas Sonnenbrillen Shop.

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Jul 04 2009

Ein Accessoire für jedermann Part I…

Published by mathias.klammer unter Allgemein

Dass ein Stückchen Plastik so viel Erfolg haben kann, hätte sich vor etlichen Dekaden wohl niemand ausmalen können. Mittlerweile hat sich die Sonnenbrille zu einem “Must-Have” jeder Berufs- und Personengruppe gemausert. Für eine lange Zeit war die Sonnenbrille alles andere als ein Accessoire, das zum Inventar eines jeden gehörte. Eher galt sie als lächerliches Mittel für Menschen mit Augenkrankheiten und Sehschwächen.

Den Anfang der grandiosen Überschwemmungswelle machte anno dazumal das Militär. Bereits der römische Kaiser Nero ahnte, dass grelles Sonnenlicht für die Augen nicht unbedingt von Vorteil ist. Gladiatorenkämpfe beobachtete der gute Mann damals schon durch einen grünen Smaragd. Auch die Inuits haben bald eine so genannte Schneebrille erfunden, um sich vor den einfallenden und reflektierenden Strahlen zu schützen. Als Ingredienz mussten Seehundknochen herhalten, in die Schlitze geschnitten wurden.

Auch in Europa begann man mit der Herstellung von Brillen. Das Problem war nur, dass sie außer lustigem Aussehen keinerlei Schutz zu bieten hatten. Gefärbt wurden die Gläser mit Nickel oder Braunstein, doch im Endeffekt blieb es ein sinnloses Objekt ohne Daseinsberechtigung. Im 19. Jahrhundert änderte sich dies. Menschen wie Carl Zeiss oder Josef Rodenstock versuchten Einzelstücke zu entwickeln und schafften es, das Produkt auf dem internationalen Markt zu etablieren.

Die Zeit war gekommen, dass auch das Militär auf die Sonnenbrille zurückgriff. Plötzlich trugen Kampfflieger das gute Stück und beispielsweise Baron von Richthofen posierte mit riesigen Fliegerbrillen auf diversen Fotos. Doch nicht nur die Armee und deren Mitglieder verließen sich auf die Sonnenbrille, die Entwicklung ging weiter und breitete sich auf jede Sparte aus…

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Cooler als Top Gun.

Quelle: einestages.spiegel.de

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